An drei Tagen besuchten unterschiedliche Klassen der Schloss-Schule-lvesheim die Heinrich-Vetter-Stiftung in Ilvesheim. Dort haben wir den bekannten Fotografen Horst Hamann getroffen.
Seine Fotografien sind alle schwarz-weiß und im Hochformat. Manche wurden sogar mit einer Drohne oder aus einem Helikopter aufgenommen. In der Ausstellung sind viele von Hamanns besten Fotografien ausgestellt, wie z.B. der Mannheimer Wasserturm oder der Rottweiler Aufzugstestturm. Der Fotograf erzählte uns, wie er von einem ärmeren Kind aus Mannheim zu einem Profifußballer in der 3. Liga und schließlich zu einem weltweitbekannten Fotografen wurde.
Dabei zeigte er mehrere Gegenstände aus seiner Kindheit, die für ihn auf seinem Weg wichtig waren.
Eine Schülerin hatte eine Frage zu den 12 ausgestellten Fotos.
„Warum fotografieren sie alles in Grau?“
Herr Hamann erklärte, dass er den Kontrast und die Kompositionen mag und er findet die schwarz/ weiß Fotos angenehm für die Betrachtung. Er fotografiert mit einer Panoramakamera vertikal.
Er erzählte uns, wie er in New York als er ankam, jeden zweiten Penny zweimal umdrehen musste. Außerdem musste er darum bangen, wo er einen Schlafplatz bekam. Häufiger fand er einen Schlafplatz in einem Studentenwohnheim. Er zeigte auch seine erste Kamera, die er sich noch in Deutschland geholt hatte.
Zu dieser Zeit konnte man sich eine Filmrolle mit vier Filmen für schlappe 25 Dollar kaufen. Damals musste er sich überlegen:
“ Kaufe ich mir heute ein Abendessen oder kaufe ich mir eine Filmrolle.“
Wir fanden am witzigsten, dass er neben dem bekannten Bulgarischem Künstler Cristo in New York wohnte.
Uns gefiel auch die Geschichte, wie nachdem er den ersten Bildband veröffentlicht hatte, eine Skateboard Firma in New York mit ihm eine Kooperation einging: Aus Spaß machten sie auf einer Party aus einem seiner Bildbände ein Skateboard.
Nachdem er uns einiges erklärt und gezeigt hatte, machte jeder noch eine Skizze von seinem Lieblingskunstwerk. Bevor sich alle verabschiedeten, bekam jeder noch ein „Goodie“ (Schweißband) geschenkt. Wir machten uns mit einem tollen Bildband, einem Puzzle und einem Kalender über den Speyerer Dom auf den Nachhauseweg.
Zusammenfassend fanden wir, dass Horst Hamann ein sehr interessanter Fotograf und Mensch ist.
Wir sind dankbar für den Ausflug 🙂
Wer würde diesen Mann nicht gerne mal kennen lernen?
Wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja wieder. Wir würden dir gerne unsere Schule zeigen.
(Ruth Kühn)



