Zwei junge Menschen rennen auf einem Waldweg

Gruppenwochenende für die Internatsgruppe 2: Fast wie ein Familienurlaub!?

Das Gruppenwochenende für die Internatsgruppe 2 der Schlossschule Ilvesheim, welches vom 19. bis zum 21. Juni 2026 stattfand, versprach nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern auch unvergessliche Erlebnisse, die fast an einen Familienurlaub erinnerten. Für die Jugendlichen war es ein besonderes Privileg, gemeinsam drei Tage voller Abenteuer und Entspannung zu verbringen, sorgfältig geplant, um sowohl Action als auch Erholung zu bieten.

Die Aktivitäten:

Bereits am Freitag startete das Wochenende aktionsgeladen. Die Gruppe unternahm einen aufregenden Ausflug ins Miramar, ein weitläufiges und beliebtes Hallenbad in Weinheim. Dieser Besuch war weit mehr als nur ein Badetag; er wurde zu einem Höhepunkt, der bei allen Beteiligten bleibende Eindrücke hinterließ. Petra Steinmann, eine der begleitenden Erzieherinnen, fasste die Stimmung treffend zusammen: „Es hat sich fast wie ein Familienurlaub angefühlt.“ Diese Einschätzung teilten auch die Schüler, die besonders das vielfältige Rutschen Angebot genossen. Einer der Jugendlichen, brachte seine Begeisterung unverblümt zum Ausdruck: „Die Rutsche am Ende war so geil!“ Die Freude am gemeinsamen Toben und das Gefühl grenzenloser Freiheit im Wasser stärkten den Gruppenzusammenhalt und schufen sofort eine entspannte und fröhliche Atmosphäre. Nach diesem ereignisreichen Auftakt ließen die Mitglieder der Gruppe 2 den Abend gemütlich ausklingen, um Energie für die kommenden Erlebnisse zu sammeln.

Der Samstag führte die Jugendlichen dann in die Natur. Im Wald hatten sie die Gelegenheit, die Kunst des Schnitzens zu erlernen. Unter fachkundiger Anleitung entstanden dabei nicht nur angeschnittene Stöcke, sondern auch komplexere Objekte wie Speere und Messer. Mit großer Konzentration und Geschick versuchten die Jugendlichen, aus ihren Holzstöcken die spitzeste Spitze der Gruppe herauszuarbeiten – eine kleine, aber motivierende Herausforderung, die viel Gelächter und Stolz hervorrief. Dieses kreative und entspannte Beisammensein in der Natur förderte nicht nur die Feinmotorik, sondern auch die Geduld und die Wertschätzung für handwerkliche Arbeit. Nach einem stärkenden Mittagessen in der Stadt kehrte die Gruppe auf das Schulgelände zurück, wo der restliche Tag verbracht wurde. Als krönender Abschluss des Tages standen mehrere Kegelpartien auf dem Programm. Bei ausgelassener Musik und bester Laune sorgten zahlreiche Fehlwürfe für Heiterkeit und boten eine weitere Gelegenheit, gemeinsam Spaß zu haben und den Teamgeist zu stärken.

Der Sonntag, zugleich der letzte Tag des Gruppenwochenendes, begann mit einem kulinarischen Highlight: einem ausladenden Brunch. Die reichhaltige Auswahl mit Rührei, frisch gebackenen Pancakes und reichlich Ahornsirup – der manch einer nicht nur für die Pancakes, sondern auch für andere süße Experimente nutzte – sorgte für einen genussvollen Start in den Tag. Dieser Vormittag war ganz der Erholung gewidmet, um die Akkus nach den schönen, aber auch anstrengenden Tagen wieder aufzuladen. Die entspannte Atmosphäre am Tisch lud zum Plaudern und Reflektieren über die gemeinsamen Erlebnisse ein. Als der Tag sich dann dem Nachmittag zuneigte, begannen die Jugendlichen unter der Anleitung von Jan Röthel, ein Lagerfeuer vorzubereiten, indem sie mitgebrachte Äste in kleinere, verwendbare Holzstücke hackten. Am Abend wurde dann noch einmal gemeinsam gegrillt, wobei der Duft von frisch Gegrilltem die Luft erfüllte und die Vorfreude auf das letzte gemeinsame Beisammensein steigerte. Den Abschluss bildete bereits genanntes Lagerfeuer, an dem die Mitglieder der Gruppe 2 in entspannter Runde den letzten Abend ausklingen ließen. Die flackernden Flammen und die ruhige Atmosphäre boten den perfekten Rahmen, um die vielen schönen Momente des Wochenendes Revue passieren zu lassen und die neuen gewonnenen Lebenserfahrungen auf sich einwirken zu lassen.

Insgesamt war das Gruppenwochenende für die Internatsgruppe 2 ein voller Erfolg. Es bot eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Kreativität, Entspannung und Gemeinschaft, die allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird.

Solche Erlebnisse sind für Internatsschüler von unschätzbarem Wert, da sie nicht nur den Alltag auflockern, sondern auch soziale Kompetenzen fördern und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe stärken.

Einen besseren Abschluss hätte ich mir nicht vorstellen können. Vielen Dank!

(Elias Michaltschuk, einer der Abgangs Schüler der Gruppe 2.)