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Skilandheim-Aufenthalt der Klasse R8 in Andelsbuch (Österreich) vom 9. bis 14. Januar 2017

Wir, die Klasse R8, waren vom 09.01.2017 bis zum 14.01.2017 im Skilandheim in Andelsbuch (Bregenzerwald) in einer Ferienwohnung auf einem Bauernhof mit einer sehr netten Vermieterin.
Am Montag trafen wir uns wie geplant in der Schule, um die Fahrt nach Andelsbuch anzutreten. Die ganze Klasse half dabei, das Gepäck in die zwei Autos zu verstauen, mit denen wir dann nach Österreich fuhren.
Auf der vierstündigen Fahrt legten wir einige Stopps ein, unter anderem auch, um noch zwei Personen einzusammeln.
Am Ziel angekommen, luden wir die Autos aus und richteten uns in der Wohnung ein. Anschließend stiegen wir auf den Dachboden, wo sich seit Jahren die Skiausrüstung befindet, womit wir uns ausstatteten.
Dann war es auch schon Abend und die Lehrer fingen an, mit Hilfe der Schüler das Essen zu kochen. Nach dem Abendessen machten wir eine Fackelwanderung durch das verschneite Dorf Andelsbuch.

Dienstags ging es früh morgens aus den Betten, nach dem Frühstück zogen wir unsere Skikleidung an, nahmen unsere Ausrüstung und fuhren zu einem Skigeschäft, um die Bindungen einstellen zu lassen. Danach steuerten wir unseren ersten Skihang am Bödele an. Dies ist ein Skigebiet zwischen der Stadt Dornbirn und der Gemeinde Schwarzenberg. Auf der relativ flachen Piste konnte man seine ersten Bögen herunterschwingen. Außerdem gab es einen Tellerlift, diesen musste man sich zwischen die Beine klemmen, um wieder nach oben zu kommen. Nach einer Mittagspause teilte sich die Gruppe auf: Während die Neueinsteiger weiter am Tellerlift übten, fuhren die Fortgeschrittenen auf größeren Pisten im Skigebiet. Nach einigen Fahrten war die Gruppe nicht mehr so fit und frisch deswegen beendeten wir den Skitag und fuhren zurück in die Unterkunft. Am Abend aßen wir Nudeln mit Tomatensoße. Nach dem Essen spielten wir Brettspiele.

Als wir am Mittwochmorgen wieder um sieben Uhr aufgestanden sind, gab es zunächst Frühstück, hierbei hatten zwei Schüler im Küchendienst schon einmal gute Arbeit geleistet und es gab wie jeden Tag Brötchen mit sämtlichen Aufstrichen und verschiedenen Brotbelägen. Nach dem Frühstück kleideten wir uns an und machten uns auf den Weg zum Bödele. Zuerst sind wir im Skigebiet Bödele bei den Oberlose-Liften und am Schanzenlift gefahren. Das Skifahren beherrschte fast jeder Schüler an diesem Tag schon recht gut, also durften wir an dem übersichtlichen Hang selbständig üben. Währenddessen stapften zwei Schüler mit einem Lehrer mit Schneeschuhen zur Lankhütte hoch. Etwas später teilten wir uns auf, die fortgeschrittene Gruppe ging zum Sessellift, während die Anfänger noch am einfacheren Hang blieben. Die Piste mit dem Sessellift war eine am Anfang rote, aber dann größenteils blaue, also eine recht anfängerfreundliche, trotzdem schöne Abfahrt.

Nachmittags fuhren wir wieder alle – die einen früher, die anderen später – zurück zum Landheim.

Dort bekamen wir Besuch von einer Dame vom Fremdenverkehrsverein, die uns als langjährige Gäste in Andelsbuch ehrte.

Nach und nach bewegte sich dann jeder in die Dusche und der Küchendienst bereitete das Abendessen vor. Nach dem Abendessen gab es noch eine Spielrunde, jeder, der wollte, konnte sich an dieser beteiligen. Dann ging es irgendwann zu Bett, man musste ja schließlich am nächsten Tag wieder fit sein.

Donnerstags hatten wir vor am Morgen Snowboard fahren zu gehen und mittags nach Bezau Rodeln zu gehen. Da es aber in der Nacht geregnet hatte und am Morgen alles nass war, ging das mit dem Snowboardfahren leider nicht und wir entschieden uns dazu, den ganzen Tag Rodeln zu gehen. Zuvor noch wurde ein Schüler, der wegen körperlicher Beschwerden nicht am Sport teilnehmen konnte, abgeholt. In Bezau angekommen, trafen wir uns oben am Berg mit einer Gruppe von Schülern der Sehbehindertenschule aus Karlsruhe, die zur gleichen Zeit wie wir im Skilandheim waren, und teilten auf, wer als erstes Rodeln durfte. Das Wetter war gut, aber es war sehr neblig und die erste Fahrt den Berg hinunter verlief stockend. Wir hatten trotzdem alle Spaß. Gegen Mittag hatten aber einer unserer Mitschüler und dessen Begleitperson einen Unfall, indem sie aus einer Kurve abgekommen sind. Der Rodelausflug war somit beendet. Wir fuhren wieder zur Unterkunft zurück und der Schüler wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach einem geruhsamen Nachmittag haben wir am Abend dann noch Pizza gebacken und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Am letzten Tag brachen wir früh ins Skigebiet nach Mellau auf.

Obwohl das Wetter mit Schneegestöber und heftigen Windböen nicht das Beste war, ließen wir uns zuerst mit der Berggondel und dann mit dem Sessellift nach oben fahren.

Wir stiegen in die Skier und jagten den Abhang in Schlangenlinien hinunter.

Etwas später war ein Teil der Gruppe in der Skihütte, um sich aufzuwärmen und Black Stories zu spielen, während der andere Teil weiter den Berg unsicher machte.

Der Tag ging schnell vorüber und nach weiteren Abfahrten war es am Nachmittag Zeit, den Weg zurück in die Ferienwohnung anzutreten.

Zum Abendessen gab es die restliche Pizza vom Donnerstag und der Abend war viel zu schnell vorbei.

Am Samstag  ging das Skilandheim zu unserem Bedauern leider zu Ende. Schade, dass zwei Schüler nicht mit uns zurückfahren konnten. Vor der Abreise erledigten wir verschiedene Dinge: Wir zogen die Betten ab,brachten den Müll hinaus und saugten die Wohnung. Daraufhin beluden wir das Auto. Da es in der Nacht zuvor mehr als zwanzig Zentimeter Neuschnee gegeben hatte, mussten wir es allerdings zuerst einmal aus dem Schnee befreien. Anschließend musste noch das zweite Auto aus dem Schnee geschoben werden. Zum Schluss stiegen wir in die Wagen, um uns auf den Heimweg zu begeben.

Es war eine wunderschöne Woche.

Vielen Dank an alle Begleiter und Begleiterinnen und ein besonderes Dankeschön an Herrn Rüger, der uns das alles ermöglicht hat.

(Verfasst von den Schülern und der Schülerin der Klasse R8)