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Umgang mit sehbehinderten/blinden Kindern mit und ohne Mehrfachbehinderung…

… so lautete der Titel des Fortbildungsangebotes für Erzieherinnen und Erzieher, das vom Frühförder-Team der Sonderpädagogische Beratungsstelle am 19. November 2019 angeboten wurde.

Der Tag begann mit einer Selbsterfahrungseinheit: alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit Simulationsbrille oder Augenbinde versehen in einen ihnen unbekannten Raum geführt und erlebten dort exemplarisch 3 Elemente eines Morgenkreises. Zwischendurch wurde der Morgenkreis immer wieder unterbrochen, um mögliche Adaptationen vorzustellen und zu besprechen.

Nach einer kurzen Kaffeepause begann dann der theoretische Teil, in dem es z.B. um die Entwicklung des Sehens, mögliche Auswirkungen von Hirnschädigungen und Hilfen für den Kindergartenalltag ging. Danach war wieder Selbsterfahrung an der Reihe: an 7 unterschiedlichen Stationen bestand die Möglichkeit, blind oder unter einer Simulationsbrille z.B. Essen gereicht zu bekommen, Spiel- und Fördermaterialien auszuprobieren und mit und ohne Beleuchtung verschieden gestaltete Arbeitsaufträge zu erledigen. Außerdem gab es noch wichtige Informationen zu Lilli Nielsen und den von ihr entwickelten Materialien und das Angebot, eine Selbsterfahrung im Rollstuhl zu erleben.

Das Fortbildungsangebot endete nach einer Führung durch den Schulkindergarten und durch einige Fachräume der Abteilung Geistige Entwicklung mit einer Abschlussreflexion.

(Ina Rothhardt (Beratungsstelle – Frühförderung)