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Viren treiben ihr Unwesen im Unterricht

Das neue Schuljahr starten wir an der Schloss-Schule, wegen des Covid-19 Virus, genauso ungewöhnlich wie wir es beendeten. Die Fachlehrerinnen für Kunst dachten sich deshalb, warum nicht auch im Kunstunterricht mal etwas ungewöhnliches wagen? Wir starten ein Kunstprojekt zum Thema Viren!

Es entstand die Idee, die Schülerinnen und Schüler selbst Viren erfinden zu lassen und das Thema somit einmal kreativ zu beleuchten. Als ständiger Begleiter in unserem Alltag ging uns Covid 19 natürlich nicht ganz aus dem Hinterkopf, dennoch sollte er nicht der Fokus des Projektes sein. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 der Schlossabteilung ließen ihre kreativen Köpfe rauchen und entwickelten ganz ausgefallene eigene Viren aus Stoffresten, Wollfaden und Drähten. Die Fülle an Ideen, die das Optische und Taktile überstieg, wurde während des Projekts in Steckbriefen festgehalten und stellten sich als Fundgruben der Fantasie heraus. Spannende Symptome und lustige Namen ließen uns in den Unterrichtsstunden so einige Male lachen. Gefürchtet war der Virus „Lesen bis zum Wahnsinn“ der die befallene Person nicht mehr aufhören ließ zu lesen. Auch ein Gespenstervirus trieb sein Unwesen und ließ die Erkrankten nur noch amerikanisches Englisch sprechen. Als positiv stellte sich ein tierlieber Virus heraus. Er ließ alle Infizierten Tierfreude werden. Ausgefallene Gegenmittel im Projekt waren Metallica-Lieder, Komplimente und Erdbeerkuchen oder eisige Kälte. Die vielen Ergebnisse aus fast zwei Monaten im Projekt seht ihr hier.

(Lena Wolf)